Shamrock


Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, die sich nicht an die eigenen Regeln hält. Ein fünfköpfiger Geschmacksknospen- und Gehörknöchelschmeichler, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die letzten Songs der B-Seiten dieser Welt neu zu interpretieren. Doch nichts dergleichen geschah. Vielmehr verneigt sich Shamrock vor der eigenen Wesenhaftigkeit und schafft ihre eigenen B-Seiten. Auch mit A-Seiten ist zu rechnen. DaDa und DortDort. Einfach überall.

Isabel Hügelgrün (AUT)// Feder, Stimme, Klanggeschehen

Will Prentice (SCO) // Monochord Gitarre, Teppich

Chris Janka (AUT) // Schlag- und Spielzeug

Christoph Freidhofer (GER) // Hammond Orgel

Heidi Fial (AUT) // Kontrabass, Saiten, Rhythmus

microtonal Chandelier

Luster, Möbel der Lüfte (c.P.Rath)

Der Luster als repräsentatives Beleuchtungsobjekt hat nur sekundär die Funktion der Beleuchtung. Primär dient er als kostbares Kunstobjekt im Raum. Dieses mit der Funktion der Tonerzeugung zu ergänzen ist ein logischer Schritt und wird in diesem Fall durch ein chaotisches System sich selbst kalibrierender Klangröhren aus Glas verwirklicht.

Der Klang wird durch einen Glühdraht erzeugt der in einer Glasröhre, wie in einer Orgelpfeife, einen Luftstrom zum schwingen anregt (Thermoakustik!). Die Tonhöhe entspricht der Länge der Röhre. Es sind 12 Glasröhren mit unterschiedlichen Längen montiert. Die Länge der Rohre ergibt die Tonhöhe, die Stimmung ist Microtonal. Der Klang ergibt sich aus den gerade in Schwingung befindlichen Röhren welche mittels Thermostate angesteuert werden.